Ute Völker Akkordeon

Karola Pasquay Querflöte

Ortrud Kegel Querflöte

Thomas Beimel Viola

Gunda Gottschalk Violine 

Anfang 1989 wurde Partita Radicale von MusikerInnen aus Wuppertal und Köln gegründet. Seit 1992 arbeitet das Ensemble in unveränderter Quintett-Besetzung – Gunda Gottschalk (Violine), Thomas Beimel (Viola), Ortrud Kegel (Querflöte), Karola Pasquay (Querflöte) und Ute Völker (Akkordeon) – fünf eigensinnige Menschen, die seither alles kollektiv entwickeln und explizit ohne musikalische Leitung arbeiten.

Von Beginn an haben die MusikerInnen zwischen den Stühlen Platz genommen, um mit musikalischen Konventionen und Genres zu spielen: in den Freiräumen zwischen Improvisation & Konzept, Theater & Musik, Klang & Raum. Und – warum auch nicht? – manchmal mit geschriebenen Noten. Der gemeinsame Hintergrund ist das Studium klassischer Musik. Das Resultat ist eine aktuelle Kammermusik, die die Kunst des lebendigen Gespräches pflegt. Mit einer Virtuosität, die aus dem oft überraschenden Wechsel von klassisch trainierten Spielweisen und einer experimentellen Erweiterung des Klangspektrums entsteht. Die Musik bleibt dabei ein analoges akustisches Ereignis, das immer wieder neu in einem Spannungsverhältnis von Ernsthaftigkeit und Humor hergestellt wird.

Partita Radicale spielt, wo es passt: bei Festivals in Madrid, Bukarest oder Dresden, im Wuppertaler Finanzamt, in einem Jazzclub in Peking, im Schwimmbad oder im Wohnzimmer nebenan.